Bericht 1 (2010)

27.05.2010Ich kotz gleich ab, kein Wunder dass ich Suizidgedanken habe, man die gehen einem echt auf den Geist. (Notiz: Meine Lehrer und Klassenkameraden sind gemeint.)Ich hasse unsere Schule. Ich will endlich mal Ruhe und Frieden finden aber das geht schlecht wegen diesen dummen Idioten. Im Moment spricht die dumme, egoistische, hässliche Kuh.Ich hab sowas von Lust mich aus dem nächsten Fenster zu werfen, dass es kaum auszuhalten ist (mit diesen Idioten). Ich bin froh das unser dämlicher Schulleiter sich mit den richtigen Idioten abgibt, er kommt nur angeschissen um sich bei uns zu beschweren.Ich will hier weg, aus mir wird sowieso nie etwas weil ich in einer "Besonderen" Schule lernen muss. (Notiz: Die Schule hat nur am Rande mit meiner schlechten Laune zu tun, es ist eher meine Wut gegenüber Personen die mir meine Grenzen aufzeigen, in Fächern in denen ich schlecht bin. Es ist eine Privatschule gewesen und sie war nicht schlecht.)Ich will einfach nur, das ich hier verschwinde.(Ich hasse mich dafür, das ich zu feige bin mich zu zerstören.)Ich halte es hier nicht mehr aus, kein Wunder das ich hier nicht leben will, wer will das schon.Am liebsten will ich weglaufen, egal wohin ich laufe Hauptsache ich muss mir diesen Scheiß nicht antun.Ich will nur normal leben, das geht bloß nicht weil ich nicht schlau genug bin. (Notiz: Es kann nicht schaden intelligent zu sein, doch aufgrund von Verzweiflung seine Fähigkeiten infrage zu stellen ist fraglich. Ich stelle meine Reife infrage.)Ich hasse mich heute noch dafür, das ich es nicht fertig bringe aber keine Angst, es dauert nicht mehr lange dann hat irgendwann mein Leiden ein Ende.Ich will wirklich weg aber ich kann nicht mehr sowas schreiben, wenn das so weitergeht.Ich muss hier raus, mein Leben ist wertlos und langweilig.(Notiz: Ein Leben ist nur so wertvoll wie man ihm Werte verleiht dennoch ist es traurig, das ich zu diesem Zeitpunkt aber heute noch ab und zu keine festen Werte finde obwohl sie versteckt da sind, ich muss sie nur jeden Tag finden. Wie jeder andere auch.)Es gibt niemanden der mir helfen könnte. (Notiz: Solang ich mich sperre, kann mir auch niemand helfen.)Ich muss fast gegen jeden Scheiß kämpfen (Notiz: Ich hab nicht nur gegen fast alles gekämpft sondern vor allem gegen mich und ich habe diese Autoaggression als Folge von Fremdeinflüssen gesehen, auch wenn ich wusste das ich an mir selbst arbeiten muss, wollte ich es damals nicht einsehen.)L. und W. machen sich über mich lustig. (Notiz:Das haben sie nicht, ich habe es falsch gedeutet.)Ich will das nicht mehr ertragen, ich schaff das nicht.Ich muss endlich etwas unternehmen, ich werde verrückt, wenn ich mir nicht selbst helfe gehe ich kaputt. Ich bin hässlich, depressiv, hab keine wahren Freunde.Ich will das nicht mehr mit ansehen früher oder später komme ich mit einer Axt o.ä in die Schule und dann ist es für jeden zu Spät. (Notiz: Ich hab damals öfters leere Drohungen geschrieben und es war eine Zeit lang extrem. Ich hätte mehr als genug Möglichkeiten gehabt um irgendetwas zu planen, aber letztendlich war ich nur in der Lage solche Tagebucheinträge zu verfassen wenn ich wütend war. Um einen Amoklauf zu starten braucht man mehr als Wut und Hass, man braucht für sich einen Grund um seine Handlung für sich zu erklären hier muss der Grund aber für Umstehende nicht einleuchtend sein. An dieser Stelle möchte ich ein sehr aufschlussreiches Buch angeben: "Amok im Kopf "von Peter Langmann und "Ich bin voller Hass, und das liebe ich" von Joachim Gärtner. Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, empfehle ich wärmstens diese Bücher.)E.S

5.11.15 20:00

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