Gestohlen (2014) Kurzgeschichte

16.04.14Du und ich, wir gingen redend runter zum Bach.Du erzähltest von deinen Plänen für die Zukunft und von deinem Leben, es war so schön dir zuzuhören.Deine Augen begannen zu leuchten, wenn du von deinem Leben in Asien sprachst.Ich fragte dich aus ob du Angst hast, ob du irgendwann Heimweh hättest, was du machen würdest, wenn du in Asien nicht leben könntest aber du sagtest mit Stolz und Weisheit "Selbst wenn ich nicht leben könnte in Asien, so hätte ich trotzdem mein Bestes gegeben und versucht einen Traum zu erfüllen.".Ich hätte dir Ewigkeiten zuhören können doch die Zeit war knapp.Wir standen sehr nah am Bach und deine Hand griff sanft nach meiner."Ich weiß, dass wir beide einsam sind aber in dieser letzten Nacht sollten wir uns, uns näher bringen".Ich verstand damals nicht was du damit meintest.Deine warme, große Hand hielt meine kleine, kalte Hand fest.Ein leichtes Grinsen legte sich auf meine Lippen.Ich sagte "Weißt du, es gab Tage an denen ich mir von ganzem Herzen wünschte, dass jemand meine Hand hält und mir die Kraft gibt, die ich nicht habe.". "Meinst du damit, du wärst zu schwach um diese Tage zu überstehen, an denen niemand deine Hand hält und dir Kraft gibt?..." fragtest du nachdenklich."Nein, es ist nur der Wunsch nach Zugehörigkeit und....." ich geriet ins Stocken, du hattest deine Hand aus meiner gelöst."Ich wollte nicht wirklich eine Antwort darauf" sagtest du mit fester Stimme."Tut mir leid, dass ich so Gewissenhaft bin" sagte ich leise.Ohne Vorwarnung nahmst du mich in deine Arme, ich hörte deinen Atem."Verzeih mir aber ich möchte nicht ohne dieses kleine Geschenk gehen".Deine Lippen berührten zärtlich die meinen.E.S

25.11.15 17:05

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